Deutschland weiter dicht – Merkel für Lockdown bis 1. März

Bildergebnis für merkel corona

BERLIN. Mit Spannung wird das Bund-Länder-Treffen, im Volksmund gern auch Corona-Gipfel genannt, erwartet, das am Mittwoch, den 10. Februar, stattfindet. In Deutschland gilt bis zum 14. Februar ein harter Lockdown. Auch wenn viele nach Lockerungen lechzen, soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) laut Bild für eine Verlängerung der Maßnahmen plädieren.

Offenbar sei die Sorge wegen der Corona-Mutation aus Großbritannien so groß, dass an Öffnungen noch nicht zu denken sei. Spätestens im März könne die Mutation bei den Infektionen die Oberhand gewinnen und so eine dritte Welle auslösen, die niemand haben wolle.

Der Plan sei ein Lockdown bis zum 1. März, sodass frühestens ab dem dritten Monat des Jahres an eine Öffnung von Friseuren, Kitas oder Schulen zu denken sei.

Wie Bild schreibt, sollen die CDU-Länder Merkels Kurs weitestgehend unterstützen, in Hessen, Thüringen und Sachsen soll jedoch weiter für eine frühere Öffnungen von Schulen ab 15. Februar argumentiert werden.

Laut Kanzleramt soll es jedoch ein auf R- und Inzidenz-Werte abgestimmtes Verfahren geben, nach dem klar geregelt sei, in welcher Region Schulen wieder geöffnet werden könnten. Auch eine Ausweitung der Tests von Schülern und Lehrern soll – nach österreichischem Vorbild – angedacht sein.

Dass der Lockdown tatsächlich bis zum 1. März verlängert werden soll, steht noch nicht fest. Die Entscheidung darüber fällt erst am morgigen Mittwoch. Gespräche über eine Fortsetzung der Maßnahmen wurden aber bereits im Vorfeld des Gipfels geführt.