
Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland sinken zwar, doch die Impfkampagne läuft noch sehr holprig. Spitzen-Politiker, darunter Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, warnen daher vor zu frühen Lockerungen. Wie es weitergeht, darüber fällt am Mittwoch (10. Februar) die Entscheidung. Dann treffen sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten zum nächsten Corona-Gipfel.
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BERLIN. Aus Sorge vor den Virus-Mutationen zeichnet sich trotz vielerorts sinkender Corona-Infektionszahlen erneut eine Verlängerung des harten Lockdowns ab. „Daher müssen die Kontaktbeschränkungen in den nächsten Wochen grundsätzlich beibehalten werden“, heißt es in einem am Dienstag vom Kanzleramt an die Länder verschickten Entwurf eines Arbeitspapiers zur Vorbereitung der Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch. Zunächst hatte die „Bild“ über den Entwurf berichtet. Das Papier, welches auch der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren Quellen vorlag, galt als Zwischenentwurf, der in vielen Punkten noch geändert werden kann.
Wie lange der Lockdown verlängert werden soll, lässt das Arbeitspapier ebenfalls noch offen: „Die Länder werden ihre Landesverordnungen entsprechend anpassen und bis zum XXX März verlängern.“ Dem Vernehmen nach sind sich die Länder allerdings keineswegs einig, dass es eine Verlängerung des Lockdowns bis März überhaupt geben soll. Einige Länder sollen zudem Forderungen über Lockerungen vorbereiten.
(dpa)
