
FORT WORTH. Das Coronavirus macht auch vor ganz jungen Menschen nicht Halt. So wie bei dem 9-jährigen JJ Boatman aus Fort Worth im US-amerikanischen Texas. Kurz nachdem der Kleine noch mit seinen Freunden seinen 9. Geburtstag gefeiert hatte, starb der Junge im Krankenhaus in Folge von Covid-19.
JJ war Asthmatiker. Eigentlich soll die Krankheit nicht für das erhöhte Risiko eines schweren Corona-Krankheitsverlaufs sorgen, wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. Ende November bekannt gab.
Grundsätzlich müsse man laut Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. zwischen Patienten mit Asthma und COPD-Patienten, also Patienten mit chronisch-obstruktiver Bronchitis unterscheiden. Während für COPD-Patienten ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gegeben ist, besteht für Asthmatiker keine größere Gefahr. „Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch einen schweren Verlauf haben können“, betonte Professor Dr. Marek Lommatzsch von der Universitätsmedizin Rostock. Grundsätzlich bedeutet die gute Nachricht für Betroffene aber nicht, dass sie dadurch gegen eine Infektion besser geschützt sind. Die Schutzmaßnahmen muss jeder einhalten, um eine Ansteckung, so gut wie möglich, zu vermeiden.
(Heute, RT)
